Bewerberzentrierte Personalauswahl: Fairness zahlt sich aus

Seit langem schon verfolgt cut-e die Philosophie, die Beurteilung von Kandidaten im Online Assessment fair zu gestalten. Was das genau bedeutet und wie Unternehmen bei der Gestaltung von Auswahlprozessen individuelle Bedürfnisse der Bewerber berücksichtigen können, beschreiben Dr. Achim Preuss, Geschäftsführer und Gründer von cut-e, sowie Katharina Lochner, Senior Consultant bei cut-e, in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Wirtschaftspsychologie aktuell“.

Eignungsdiagnostische Instrumente zur Personalauswahl werden insbesondere bei den Bewerbern häufig nicht besonders positiv wahrgenommen. Betrachtet man viele der bestehenden Auswahlverfahren, so verwundert dies nicht weiter, denn die Bedürfnisse der Bewerber werden in solchen Prozessen leider oft vollständig vernachlässigt. Dabei ist das Auswahlverfahren meist der erste Kontakt eines Bewerbers mit einem Unternehmen, durch welches er dann seinen ersten Eindruck gewinnt – und für den gibt es bekanntlich keine zweite Chance.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der damit verbundenen Knappheit an Bewerbern kann es sich auf Dauer kaum ein Unternehmen leisten, den Bewerbern ein schlechtes Bild zu vermitteln. Denn ein schlechtes Image wirkt sich langfristig nicht nur auf die Verkaufszahlen und den Erfolg des Unternehmens aus, sondern auch auf die Qualität der künftigen Bewerbungen und folglich der Mitarbeiter. Die Perspektive der Bewerber zu berücksichtigen, ist also eine Investition in die Zukunft. Und dies geschieht am besten über einen fairen Auswahlprozess.

In dem Artikel erläutern die Autoren anhand der fünf Faktoren des fairen Testens nach Anthony J. Kunnan (2004), wie ein solcher Auswahlprozess aussehen kann. Beispielsweise sollte ein Bewerber alle Verfahren möglichst in der eigenen Muttersprache bearbeiten können. Außerdem sollte er die Möglichkeit der Vorbereitung erhalten, wie dies beispielsweise die von cut-e gestaltete Internetseite für Siemens erlaubt. Der vollständige Artikel ist in der Wirtschaftspsychologie aktuell 4/2011 erschienen.